-Anwenderbericht aus dem Universitätsklinikum Bonn (UKB)-

Universitätsklinikum Bonn beschleunigt Prozesse mit Lösungen von Agfa HealthCare

Die zunehmende Interdisziplinarität und der steigende Kostendruck treiben im Universitätsklinikum Bonn seit Jahren die Digitalisierung an. Neuestes Projekt ist die voll elektronische Dokumentation, mit der viele Prozesse schlanker und schneller werden.

Neue Zeiten bringen Veränderungen mit sich, und im Gesundheitswesen brechen stetig neue Zeiten an. Kein Wunder also, dass sich das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hinsichtlich der Aufgaben in der Krankenversorgung gewandelt hat. „Die Behandlungen sind komplexer geworden und sie erfordern heute ein hohes Maß an Interdisziplinarität“, sagt Clemens Platzköster, Leiter Medizinmanagement im UKB. Als Folge sind neue interdiszi-plinäre Kliniken entstanden, etwa die Klinik für Neurodegnereative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie, die gemeinsam von einem Klinikdirektor der Neurologie und einer Klinikdirektorin der Psychatrie geleitet wird. Ein weiteres Beispiel ist das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO), in dem mehr als 20 Kliniken und Institute fallbezogen zusammenarbeiten. Weitere Änderungen bringen die Notwendigkeit, wirtschaftlich zu handeln mit sich. „Das erfordert schlanke Prozesse, das Eliminieren unnützer Tätigkeiten und synergetisches Arbeiten“, so Heike Clauß, Abteilungsleiterin Prozessmanagement.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, digitalisiert die Einrichtung nach und nach ihre Prozesse. Die elektronische Dokumentation ist bis heute der Abschluss einer Entwicklung, die künftig weitergeführt wird. „Das CIO ist ein gutes Beispiel für die gestiegene Komplexität, Interdisziplinarität und Interprofessionalität“, weiß Dr. Matthias Jungck, Leiter der Abteilung Medizinische Applikationen in der UK-IT. „Es sind 21 Kliniken beteiligt, Informationen müssen jederzeit, überall und für jeden, der irgendwie an der Behandlung beteiligt ist, verfügbar sein. Da stößt eine Papierdokumentation sehr schnell an ihre Grenzen.“

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