12 Meter lang, knapp 4 Meter breit und 2,50 Meter hoch – das ist der neue Röntgenbus, den die niederösterreichische Landesregierung zur Tuberkulosebekämpfung einsetzt. Er ist mit einem modernen Direktradiographiesystem ausgestattet, die Befundung und Speicherung der Daten übernimmt IMPAX. Anlässlich der Übergabe an Edgar Hausmann von der NÖ-Landesregierung wurde der Bus im Landhausviertel in St. Pölten von Dompfarrer Norbert Burmettler feierlich gesegnet.

Eingesetzt wird der Röntgenbus in den Gemeinden in Niederösterreich und bei großen Unternehmen genauso wie in Heimen, Strafanstalten und Flüchtlingseinrichtungen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sieht ihn als wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge in ihrem Bundesland, denn es gelte, die Sensibilität für das Thema zu schärfen. Daher sei die Investition eine ganz wichtige und gute. Obwohl die Tuberkulose-Krankheit in Niederösterreich weitgehend eingedämmt ist, setzt das Bundesland weiter auf Prävention als Basis für ein gesundes Leben.

Insgesamt ist der neue Röntgenbus bereits der dritte seiner Art. Nachdem der Vorgänger ausgebrannt ist, war eine Neubeschaffung nötig. „Zwei Busse sind ständig unterwegs und führen die Lungenröntgenuntersuchungen durch“, erläutert Stefan Skrobanek, Vertriebsleiter bei Agfa HealthCare in Österreich. Der erste Bus ging bereits im April 2006 auf die Straße – und sowohl die Digitale Röntgenanlage als auch IMPAX sind von Beginn an dabei. Aber nicht nur das. „Die niederösterreichische Landesregierung hat uns stets das gesamte Projekt anvertraut, von der Planung über die Beschaffung der Komponenten bis zum Ausbau des Busses“, so Skrobanek.